Das Schloss

Das Bad Königer Schloss am Marktplatz ist das sicherlich häufigste Motiv auf Ansichtskarten aus Bad König um die Jahrhundertwende. Diese Karte stammt aus dem Jahr 1901.

 

"Im Jahr 820 wurde der Wehrkirchhof als Burg erstmals erwähnt, 1348 ist er teilweiser Besitz der Grafen von Erbach. Der Wehrkirchhof ging 1477 als Kurmainzer Lehen an Konrad Schenk von Erbach und der Erzbischof Dieter von Isenburg behielt sich das Öffnungsrecht vor. Daraus geht hervor, dass Burg und Stadt König zu dieser Zeit in einem wehrhaften Zustand gewesen sein muss. Ein Kirchturm auf der herrschaftlichen Anlage wurde 1478 erbaut.

1556 wurde durch Graf Georg II. von Erbach mit einem Schlossbau begonnen und die von der Bevölkerung genutzten Gaden entfernt. Ob dem Alten Schloss eine ältere Burganlage vorausging, ist spekulativ. 1747 kam das Amt König an die Erbacher Linie von Erbach-Schönberg, seit 1750 wird der spätmittelalterliche Glockenturm der heutigen Pfarrkirche als Kirchturm genutzt.

1782 wurde das „Neue Schloss“ neben der älteren Anlage erbaut. Von der Anlage des ehemaligen Wehrkirchhofs ist heute nur noch der viergeschossige Turm der evangelischen Pfarrkirche erhalten. Bis 1926 war das Schloss Wohnung der Grafen (später Fürsten) von Erbach-Schönberg." (Quelle: Wikipedia)

Diese Karte ist im Jahr 1910 postalisch gelaufen. Unserer persönlichen Meinung nach war der Vorplatz deutlich schöner gestaltet als heutzutage.

Diese Lithografie lief zwar postalisch im Jahr 1902, aber die Bäume sind noch viel kleiner als im ersten Bild, diese "Stich" stammt eher aus dem Jahr 1890.

Auf allen 3 Motiven sieht man immer das alte und das neue Schloss (die Rentmeisterei).

Hier sieht man den Innenhof aus dem 20er Jahren

Diese alte Karte aus dem Jahr 1903 zeigt zahlreiche Bilder aus dem Inneren des Schlosses, unter anderm die schöne Doppelflügeltreppe.

Um 1870 erstellt, stand das Kriegerdenkmal zunächst vor dem alten Schloss

Das Kriegerdenkmal mit dem Löwen, "Kinnicher Löwe" genannt, zog zunächst in den Lustgarten um. 2001 zog es dann vorerst zum letzten Mal, an seinen aktuellen Standort auf dem Friedhof.

Eine Kinderschar posiert um 1910 herum vor dem Originalstandort des Kriegerdenkmals.