Die Chaussee (Gammelsbacher Straße)

Diese beiden schönen Jugendstil-Prägekarten zeigen die "Chaussee mit Kirche". Sie stammen aus den frühen 1920er Jahren. Der Name "Die Chaussee" stammt von der Art des Fahrbahnbelags, hierzu sagt Wikipedia: "Eine wassergebundene Decke (in der Schweiz oft als Chaussierung bezeichnet) ist ein Fahrbahnbelag für befestigte Straßen und Wege, der aus einem gebrochenen Natursteinmaterial besteht (umgangssprachlich Schotter, regional auch als Grand bezeichnet)."

Während die erste Karte ein Jugendstilmotiv zeigt, ist die zweite mit dem Wappen bedruckt und geprägt. Die Prägung zeigt aber auch Jugendstilmuster.

So sah die Gammelsbacher Straße in den 20er Jahren aus. Nicht gepflastert, bis auf die Gosse zumindest. Ein einzelner Telegrafenmast ist zu sehen, die Elektrifizierung hat noch nicht stattgefunden.

Das Haus unterhalb der Kirche ist das des Gutsbesitzers Breimer, hier befindet sich heute die Bürgermeisterei.

Aus fast der selben Zeit stammt diese Karte. Ausser dem Telegrafenmasten hat sich nicht viel verändert.

Das Geschäft vorne links ist die Bäckerei von Georg Wilhelm Wenz.

Da folgende Haus, höher und etwas weiter unten, ist die jüdische Stoffhandlung von Salomon Mayer.