Der Fürstenauer Hof

Der Fürstenauer Hof wurde 1808 als Wirtshaus gebaut. 1964 wurde er abgerissen, da er einer Bundesstraße weichen musste. Zuvor stand an dieser Stelle ein "Gutleuthaus", in dem arme Menschen aufgenommen wurden.

Der Fürstenauer Hof um die Jahrhundertwende. Damals im Besitz von Gustav Müller, später im Besitz von August Müller.

Gustav Müller war 1883 auch Gründungsmitglied des Verschönerungsvereins Michelstadt. Hier sieht man seinen Fürstenauer Hof im Jahr 1887 in der noch ganz unbebauten Bahnhofstraße.

Wo die Bahnhofstraße die alte Straße nach Weiten-Gesäß kreuzte, kreuzt sie heute die B45. Dieser Bundestraße musste der Fürstenauer Hof weichen.

Im Besitz von August Müller, ca im Jahr 1915, hatte man nun einen Fernsprecher, mit Nummer 13.

Wie aus dieser Anzeige im Erbacher Kreisblatt vom Mai 1867 hervorgeht, fand im Fürstenauer Hof auch mal eine große Holzversteigerung statt.

So blickte man 1930 vom Bahnhof zum Fürstenauer Hof die untere Bahnhofstrasse hinauf.