Das Mädchenpensionat

Das Mädchenpensionat wurde auch "privates Mädcheninstitut" und "höhere Töchterschule" genannt. Gegründet wurde es in Michelstadt 1843, zunächst in der Kellerei, wie links auf der Lithographie (links unten) erkennbar.

 

Um 1900 herum zog das Institut in die Bahnhofstraße 29 um. Gegründet wurde diese Mädchenschule da in der Mitte des 19. Jahrhunderts an den Realschulen nur Jungen zugelassen wurden. Der Besuch einer solchen Töchetrschule ermöglichte den Mädchen eine Ausbildung zur Lehrerin oder Kindergärtnerin.

In Hochzeite, hatte die Schule 60-80 Schülerinnen.

 

Der Schule war ein Pensionat angeschlossen, was auch die Ausbildung ortsfremder und sogar ausländischer Schülerinnen z.T aus Norwegen oder England ermöglichte.